Geschichte

Entstehungsgeschichte der Greencard Lottery

Unter der Greencard, die auch Permanent Resident Card genannt wird, ist eine dauerhafte Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis für die USA zu verstehen, die man eben dann erhalten kann, wenn man selbst kein amerikanischer Staatsangehöriger ist. Die Erlaubnis ist unbegrenzt und erlaubt dem Besitzer, so lang in Amerika zu leben und zu arbeiten, wie er möchte.

Erstmals wurde die heute eher graue als grüne Karte in den 1940′er Jahren – damals noch unter dem Namen “Alien Registration Receipt Card” – eingeführt. Ihren Namen hat die “Greencard” allerdings daher, dass sie mit grüner Farbe bedruckt war und auch das Bild der Person damals grün schimmerte. Die Greencard Lottery, in der solche Aufenthaltserlaubnisse verlost werden, gibt es nunmehr seit dem Jahr 1987, damals aber noch unter dem Namen “NP-5 Lottery Program” und diese beschränkte sich anfangs noch auf 5.000 Aufenthalts- und Arbeitserlaubnisse. Dieser Rahmen wurde in den Folgejahren jedoch um insgesamt 50.000 weitere Visa erhöht.1994 wurde die Verlosung erstmals in Form des heutigen Diversity Visa Programs durchgeführt. Die Möglichkeit, eine Greencard zu bekommen, gab es zwar schon vorher, allerdings wurde sie nur dann erteilt, wenn gewisse Voraussetzungen erfüllt wurden oder eine besondere Erforderlichkeit für die Erteilung vorlag. Solch eine besondere Erforderlichkeit lag zum Beispiel dann vor, wenn die Person von großem Interesse für die Vereinigten Staaten war – sei es dann, wenn es sich um einen Wissenschaftler, Künstler oder bekannten Musiker handelte. Aber auch Personen mit besonderen Fähigkeiten, Investoren, Kirchenmitarbeiter und hochqualifizierte Arbeitskräfte haben eine solche dauerhafte Aufentshaltserlaubnis vorangig erhalten. Aber auch Verwandten oder Ehepartnern von US-Bürgern, beziehungsweise Greencard Besitzern konnten diese erteilt werden.

Die Greencard Lotterie – das sogenannte Diversity Visa Program wurde vom damaligen Präsidenten der USA, Ronald Reagan, etabliert. Zur damaligen Zeit war die Nationalitäten-Vielfalt in den USA nicht mehr gegeben – dies lag daran, dass es regelrechte Einwanderungsstürme aus einigen Ländern Lateinamerikas gab und so war das ethnische Gleichgewicht in Gefahr. Von einigen Nationalitäten wanderten also viel zu viele Bürger ein, während andere kaum noch unter den Einwanderern vertreten waren. Durch die Greencard Lottery wurde es auch für Europäer und Asiaten wieder interessanter, in die USA auszuwandern, während andere Staaten komplett von der Lotterie ausgeschlossen worden sind. Zu solchen Ländern gehören derzeit unter anderem Bangladesch, Vietnam, China, Guatemala, Pakistan, die Philippinen, Kolumbien, Kanada, Südkorea, Brasilien, Mexiko, Indien oder auch Ecuador. Allerdings sind diese und andere Länder nicht grundsätzlich ausgeschlossen – eine Teilnahme ist dann wieder möglich, wenn die regulären Einwanderungszahlen des entsprechenden Landes zurückgehen und nach den Grundlagen des amerikanischen Gesetzes (Immigration and Nationality Act aus dem Jahr 1990) können sich die Einreichungsbedingungen und andere Umstände bezüglich des Gewinnspiels jährlich ändern. Allerdings ist es nicht relevant, in welchem Land man tatsächlich lebt – relevant ist das Geburtsland. Sollte man also in einem Land geboren sein, das von der Verlosung ausgenommen ist, hat man nur dann eine Chance auf Teilnahme, wenn der Ehepartner in einem der zugelassenen Ländern geboren wurde oder die Eltern aus einem solchen Land stammen. Mittlerweile verlost die Greencard Lotterie jährlich 55.000 Greencards, allein 5.000 davon nach Lateinamerika. Neben der Nationalität ist allerdings auch die Schulbildung von Relevanz. Die Voraussetzungen sind aber von Land zu Land etwas unterschiedlich.

Bis ins Jahr 1995 war es gestattet, mehrere Anträge pro Person zu stellen, was allerdings zu absolut unfairen Bedingungen führte. Wohlhabendere Personen stellten teilweise über 100 Anträge, die natürlich auch ihre Gewinnchancen erhöhten. Allerdings war auch das Auswahlsystem mit einer solchen Vielzahl von Anträgen überlastet, sodass die Anzahl auf einen Antrag pro Person eingeschränkt wurde. Die Greencard Lotterie hat sich im Laufe der Zeit verändert: Um nun den American Dream verwirklichen zu können, muss der Antrag nicht mehr, wie bis zum Jahr 2002, schriftlich eingereicht werden, sondern heutzutage geht das Prozedere ausschließlich online vonstatten. Zumindest ist dies der Fall, wenn man seinen Antrag direkt an die entsprechende Behörde übersenden will. Sucht man sich allerdings ein Unternehmen, das dabei hilft, den Antrag auszufüllen – von denen es heute zahlreiche gibt, unter anderem American Dream als eine der vielen Greencard Agenturen – dann ist es auch möglich, den Antrag schriftlich auszufüllen. Das digitalisieren und versenden an die Behörde übernimmt dann das entsprechende Unternehmen.

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